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Zeit zum Durchatmen

Die besten Erfahrungen mache ich manchmal nebenbei. Es gibt eine Aufgabe, die ich unbedingt erledigen wollte, hatte aber irgendwie keine Ruhe dafür. Zuviele andere Dinge standen noch auf meiner Liste und diese schienen sich für sehr wichtig zu halten.

Meine Aufgabe lautete, eine meditative Atemübung aufzuschreiben, bevor ich all die Impulse und Ideen dafür wieder vergesse. Gesagt, getan setzte ich mich an meinem Schreibtisch und fing an, immer mit dem Blick auf die Uhr, zu tippen. Ok, dachte ich, läuft soweit. Aber irgendwie fehlte mir das Gefühl dafür, was ich einige Tage zuvor bei diese Atem-Meditation hatte. Irgendwas fehlte.... aha, die Musik, die ich dabei im Hintergrund laufen hatte. Also, Musik an und weiter gehts...... schon besser.

 

Ich kam mit der Musik zusammen wieder in die Übung rein und die Ideen und Gefühle kamen auch wieder zurück. Nach kurzer Zeit hatte ich meine Atem-Meditation aufgeschrieben. Mit einem Blick auf die Uhr stellte ich dann fest, dass ich fast die gleiche Zeit gebraucht hatte, wie einige Tage zuvor, als ich die Meditiation angeleitet habe. Etwa 25 Minuten. Ich schrieb quasi Live meine Gedanken und Wahrnehmungen auf.

 

Was war aber noch passiert?

Obwohl ich am "arbeiten" war, habe ich mir selber eine Atem-Meditation gegeben! Die anfängliche Unruhe und eigentlich das Ganze nur schnell erledigen wollen, hatten sich aufgelöst und ich war im wahrsten Sinne des Wortes tiefenentspannt. Anstatt Zeit zu "verlieren", wenn ich jetzt am Schreibtisch sitze, hatte ich gefühlt Zeit gewonnen zu haben.

Ich war ruhiger, entspannt und klarer fokussiert auf meine anderen Aufgaben.

 

Was kann das für dich bedeuten?

Jeder kennt die Tage und Momente, wo der innere Antreiber einem ein ordentliches Tempo vorgibt. Und alle anderen wollen doch auch nur, dass man schnell eben was für sie erledigt.

Bevor du dich nun überschlägst und selber überholst, versuche dir in diesen Moment ein "Stop" zusagen und konzentriere dich für einige Zeit auf deine Atmung. Deine Gedanken werden von der Hektik umgeleitet und haben mit dem beobachten deiner Atmung zu tun. Gedanken sind nämlich gerne beschäftigt und finden Langeweile nicht sehr schön. Also gib ihnen eine andere Aufgabe, weg von der Hektik, und lass sie deine Atmung beobachten.

Manchmal reichen 5 Minuten schon aus, je länger du dich aber auf deine Atmung fokussiert, umso mehr wirst du sicherlich davon profitieren.

 

Und wenn du Anleitung benötigst,...

...weil es dir alleine und ohne Anleitung noch schwer fällt, dann kannst du gerne zu einem meiner Entspannungs-Abenden kommen. Hier wirst du Erfahrungen sammeln und deine Vorlieben für verschieden Entspannungsmöglichkeiten finden. Autogenes Training oder auch Meditationen sind mittlerweile nicht ohne Grund, oft eingesetzte und empfohlene Methoden, bei stressbedingten Beschwerden.

 

Ruf mich gerne an, wenn du mehr wissen möchtest.

Liebe Grüße und bleib entspannt.

Susanne