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Magen-Darm-Beschwerden & Unverträglichkeiten

Magen-Darm-Probleme durch Unverträglichkeiten

Regelmäßig kommen Patienten mit Magen-Darm-Problemen zu mir in die Praxis. Die Symptome werden vielfältig beschrieben, von "brennen im Bauch", " Abends fühl ich mich wie aufgeblasen", "die Bauchschmerzen kommen nach dem Essen und dann trau ich mich nicht mehr aus dem Haus". Blähungen, Durchfall, Verstopfung und Sodbrennen sind dann oft die Symptome die als "Reizdarm-Syndrom" zusammengefasst werden.

Die Patienten versichern mir auch immer wieder, dass sie sich "gesund ernähren", mit Vollkorn-Produkten, regelmäßig frische Obst und Gemüse und Milchprodukte, was es für sie noch unverständlicher macht, warum sie sich nicht wohl fühlen.

 

Die Ursachen für die Beschwerden können vielfältig sein, wie man auf der Seite Magen-Darm-Beschwerden nachlesen kann.

 

Auf eine mögliche Ursache möchte ich hier genauer eingehen, auf die Unverträglichkeiten von Lebensmitteln. Die Reaktion auf ein Lebensmittel muss nicht immer unmittelbar nach dem Essen auftreten. Es kann 48 Stunden und auch länger dauern, bis der Körper auf ein Lebensmittel reagiert. Das ist meiner Erfahrung nach auch abhängig davon, wie stark die individuelle Reaktion auf das Lebensmittel ist, wie oft und in welchen Mengen etwas gegessen wurde.

Die unverträglichen Lebensmittel können Reizungen und Entzündungen an der Darmschleimhaut und im weiteren Verlauf ein "Leaky-gut" verursachen. Hier kann es dann nicht nur zum Magen-Darm-Beschwerden kommen, sondern auch zu weitern stillen Entzündung im Körper.

 

Für den Betroffenen ist es wenig hilfreich über den Versuch von "Ursache (Lebensmittel) und Wirkung (Beschwerden)" dem ganzen auf die Spur zu kommen. Der Frust und Leidensdruck wächst und genussvolles Essen wird immer schwieriger.

 

Hier kommt dann die Diagnostik über das Blut ins Spiel. Im Gegensatz zu früher, wo ich die unverträglichen Lebensmittel finden wollte, bekomme ich über das Ergebnis der Blutuntersuchung jetzt alle Lebensmittel, die ein Patient essen darf. Das ist für den Patienten einfacher und angenehmer, da der Blick auf eine große Liste an verträglichen Lebensmitteln gelenkt wird. Die Blutuntersuchung berücksichtigt dabei Ihren Stoffwechselverbrennungstyp und Ihre Blutgruppe. Gleichzeitig erhält der Patient einen umfangreichen "Check-up" durch über 42 Blutwerte, die untersucht werden.

 

Zu Beginn wird die Ernährungsumstellung i.d.R. noch durch naturheilkundliche Mittel begleitet, die auf die Symptome abgestimmt sind.

Eine regelmäßige Besprechung über den Verlauf bestimmt die Dauer der Begleittherapie.

 

Nehmen Sie Kontakt mit mir auf, wenn Sie Ihren Magen-Darm-Beschwerden auf den Grund gehen möchten. Ich berate Sie gerne.