Entspannungsverfahren

Endlich entspannen – wer von uns kennt diesen Wunsch nicht, wenn wir nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommen. Ein ständiger Zustand von Stress und damit verbundener Anspannung beeinflusst unser Wohlbefinden und ist nicht gut für unsere Gesundheit. Wir produzieren dann zu viele Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol. Dieser dauerhaft hohe Hormonpegel kann zu Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen und Abwehrschwäche führen. Neben diesen schwerwiegenden körperlichen Beschwerden wäre Entspannung auch für unsere Seele so wichtig, denn wir sind viel leistungsfähiger, wenn wir entspannt sind.

 

Wie können Entspannungstechniken Sie unterstützen?

Körperliche Entspannung erleichtert uns das Fühlen und Erleben von Zufriedenheit und Ruhe. Deswegen werden Entspannungsverfahren vielfältig in der Psychotherapie angewandt, um Stress effektiv zu bekämpfen und den Umgang mit Druck zu erleichtern.

Entspannungstechniken haben sich aber nicht nur als Stressmanagement bewährt, sondern können auch als ergänzende Behandlung bei vielen physischen und psychischen Beschwerden eingesetzt werden. Dazu gehören beispielsweise Schlafstörungen oder auch chronische Schmerzen, die Ihren Köper auch unter Stress setzen.

Auch als Vorsorgemaßnahme eignen sich Entspannungsverfahren sehr gut. In meiner Praxis kann ich Ihnen dazu Kurse anbieten, die von den Krankenkassen bezuschusst werden. Bei Fragen dazu wenden Sie sich jederzeit an mich!

 

Für wen sind Entspannungsverfahren geeignet?

Jeder, wirklich jeder, kann von Entspannungsverfahren profitieren. Nach meiner Erfahrung gibt es für jede Persönlichkeit eine stimmige Methode, denn jeder von uns hat andere Vorlieben und Eigenheiten.

 

Wie reagiert Ihr Körper auf diese Entspannungsverfahren?

Entspannung funktioniert ganz einfach erklärt über eine Reaktion des vegetativen Nervensystems. Wir wollen den Parasympathikus aktivieren, der für eine „Beruhigung“ aller Funktionen zuständig ist. Im Gegenzug soll der Sympathikus, der für die Anspannung verantwortlich ist, gedämpft werden. Damit wollen wir eine geringere muskuläre Anspannung, einen langsameren Herzschlag, niedrigeren Blutdruck und niedrigeren Sauerstoffverbrauch erreichen. Auf der psychischen Ebene macht sich die Entspannung als Zufriedenheit, Gelassenheit und Wohlbefinden bemerkbar. So kann auch das Einschlafen erleichtert werden.

 

Welche Methoden zur Entspannung können Sie in meiner Praxis erlernen?

Ich kann Ihnen in meiner Praxis für Naturheilkunde verschiedene Verfahren zur Entspannung anbieten, die ich individuell für Sie passend einsetze.

 

Progressive Muskelentspannung (PME) nach Jacobson ...mehr Infos

Die progressiven Muskelentspannung nach Jacobson ist eine sehr schnell zu erlernende, effektive Methode zur Entspannung. Kurz gesagt geht es dabei um einen Wechsel aus An- und Entspannung einzelner Muskelgruppen, wodurch wir einen Zustand tiefer Entspannung des ganzen Körpers erreichen können.

 

Autogenes Training (AT) ...mehr Infos

Diese Methode, die von dem deutschen Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus der Hypnose entwickelt wurde, basiert auf der Technik der Autosuggestion. Für diese Form der Entspannung braucht es ein bisschen mehr Geduld und besonders zu Beginn eine professionelle Anleitung!

 

Meine Kurse in Progressiver Muskelentspannung und autogenem Training sind zertifizierte Präventionskurse und können von den gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst zu werden. Informieren Sie sich im Vorfeld darüber, ob Ihre Krankenkassen den Kurs bezuschusst. Ich biete Ihnen in meiner Praxis für Naturheilkunde in Tespe sowohl einen 2-Tages-Kompaktkurs mit 2x 6 Std. als auch einen Kurs über 8 x 90 Minuten an.

 

Möchten Sie einen Entspannungskurs in Ihrer Firma anbieten oder Sie haben eine Gruppe ab 6 Teilnehmern (Freunde, Verwandte, Bekannte,...) sprechen Sie mich an. Ich plane mit Ihnen gerne Ihren persönlichen Entspannungskurs.

Natürlich können Sie die Progressive Muskelentspannung und das autogene Training auch in Einzelsitzungen erlernen, eine Bezuschussung durch die Krankenkassen dann aber nicht möglich.

 

Die genauen Daten finden Sie unter Praxis-Terminen (siehe unten) oder nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit mir auf.

 

Wie viel Zeit brauchen Sie im Alltag zur Entspannung?

Diese Frage ist für viele von uns eine der wichtigsten, denn wenn die Entspannung zu lange dauert, dann wird wieder Stress daraus! Seien Sie beruhigt, wenn Sie die Grundtechniken einmal in meinem Kurs erlernt haben, ist es ganz „entspannt“. Schon 10 - 15 Minuten Zeit reichen aus, um sich zu entspannen. Sie müssen also keine „Stunden“ im Tagesplan freiräumen, die Kurzformen der AT oder PME finden Zeit in der Mittagspause oder zwischen zwei Terminen. Das ist absolut alltagskompatibel und gut als Routine einzubauen. Denn diese Routine und das möglichst häufige Üben erleichtert Ihnen das Abrufen im stressigen Alltag. Die positive Wirkung verstärkt sich übrigens mit der Häufigkeit des Tuns!

 

Tipps für das Entspannen zu Hause

Wenn Ihnen das Entspannen mit der PME oder dem autogenen Training noch schwerfällt, können Sie sich zu Hause dennoch entspannen. Wärme in Form einer warmen Badewanne oder einer Wärmflasche wirken wohltuend und beruhigend. Eine bewusste Atmung kann genauso wie regelmäßige Bewegung viel zur Entspannung beitragen. Ein Spaziergang im Wald erdet und gibt Ihrem Kopf eine Pause, genauso wie Yoga oder Tai-Chi.

 

 

Haben Sie noch Fragen zu den verschiedenen Entspannungstechniken und wie Sie davon profitieren können? Oder möchten Sie sich zu den Kursen informieren? Sprechen Sie mich einfach an, sehr gerne bin ich für Sie da.